Am heutigen Tag billigte die Europäische Kommission den Aktionsplan zur Verbesserung der Kommunikationsarbeit der Kommission zu Europa
. Der Aktionsplan geht auf eine Initiative der Vizepräsidentin Margot Wallström zurück, die für die Institutionellen Beziehungen und die Kommunikationsstrategie zuständig ist. Die 50 Aktionen des Plans zielen auf eine Verbesserung der Kenntnisse und Fähigkeiten der Kommissionsdienststellen, die europäische Politik zu vermitteln. (…) Das neue Kommunikationskonzept ist an drei Grundsätzen ausgerichtet:
- Zuhören: Die EU-Bürger nicht nur informieren sondern ihnen auch zuhören und ihrer Meinung Rechnung tragen.
- Kommunizieren, wie sich die politischen Maßnahmen der EU im Alltag der Bürger auswirken und mit welchen Vorteilen sie verbunden sind.
- Herstellen von Kontakten auf lokaler Ebene, indem die Inhalte auf die Zielgruppen der Mitgliedstaaten zugeschnitten und über die Kanäle verbreitet werden, die sie bevorzugen und in der Sprache, die sie verstehen.
Mehr dazu auf unserer Website:
- Kurze Zusammenfassung des Aktionsplans (pdf, 92 kB)
- Aktionsplan für eine bessere Kommunikationsarbeit der Kommission zu Europa (pdf, 268 kB)
- Der Anhang des Aktionsplans auf Englisch (pdf, 332 kB)
- Die Dialog’09-Hintergrundinfos zum Kommunikationskonzept der Kommission




Die von der EU geübte Kommunikationspolitik hat unwillkürlich den Charakter einer Propaganda, es gibt keine Verbesserungsmöglichkeit die das ändern könnte. Selbst “zuhören” und eine verbesserte Performance, kann das nicht ändern, weil unser menschliches Gehirn in seiner Aufnahmefähigkeit völlig anders konzipiert ist. Wenn man bspw. die Chatrooms zu Thema Europa durchforstet wird man eigentlich nur negative Kritiken finden, es geht also um die Gefühlsebene im Menschen. Wenn einmal ein Vorurteil gefasst ist, lässt es sich schwerer knacken als ein Atomkern, wie schon Einstein sagte.
Wir von CivicEdu haben deshalb einen ganz anderen, wenn auch langwierigen aber sicher erfolgreichen Zugang gewählt, den der Bildung. Doch Achtung dieser Begriff wird oft mißverstanden! Es gibt ihn eigentlich nur im Deutschen und im Französischen (la bildung). Damit ist nämlich nicht nur Wissenserwerb gemeint sondern insbesondere auch der Erwerb Sozialer und Emotionaler Kompetenz. Unser Beitrag zum Weißbuch hat das berücksichtigt. Wir haben deshalb eine Bildungsmethode vorgeschlagen, die die Erkenntnsse der modernen Gen- und Hirnforschung, die Kognistionswissenschaft und u.a. die Ethologie miteinschließen. Wesentlicher Zugang dabei ist auch die künftige Bi- bzw. Multilingualität (Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt - L.Wittgenstein) ohne die eine Kommunkation nie wird gelingen können.
Wen Beitrag interessiert:
www.civic-edu.net/download/wei_buch.pdf