Dialog'09

Eine lebendige Debatte über Europa

Vieles was die Europäische Union leistet, ist für die Menschen in Deutschland selbstverständlich geworden. Aber die EU muss einen noch festeren Platz im Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger bekommen: Europa sollte als Chance genutzt werden."
Christian Wulff, Ministerpräsident von Niedersachsen

Das neue Konzept der Kommission für die Kommunikation mit den europäischen Bürgern

Zuhören, Kommunizieren, Kontakte auf lokaler Ebene

Am heutigen Tag billigte die Europäische Kommission den Aktionsplan zur Verbesserung der Kommunikationsarbeit der Kommission zu Europa. Der Aktionsplan geht auf eine Initiative der Vizepräsidentin Margot Wallström zurück, die für die Institutionellen Beziehungen und die Kommunikationsstrategie zuständig ist. Die 50 Aktionen des Plans zielen auf eine Verbesserung der Kenntnisse und Fähigkeiten der Kommissionsdienststellen, die europäische Politik zu vermitteln. (…) Das neue Kommunikationskonzept ist an drei Grundsätzen ausgerichtet:

  1. Zuhören: Die EU-Bürger nicht nur informieren sondern ihnen auch zuhören und ihrer Meinung Rechnung tragen.
  2. Kommunizieren, wie sich die politischen Maßnahmen der EU im Alltag der Bürger auswirken und mit welchen Vorteilen sie verbunden sind.
  3. Herstellen von Kontakten auf lokaler Ebene, indem die Inhalte auf die Zielgruppen der Mitgliedstaaten zugeschnitten und über die Kanäle verbreitet werden, die sie bevorzugen und in der Sprache, die sie verstehen.

Mehr dazu auf unserer Website:

Weiterführendes im Netz:

Kommentare zu diesem Beitrag (1):

  1. Michael Stanzer schrieb am 3. Oktober 2006 um 16:00 Uhr:

    Die von der EU geübte Kommunikationspolitik hat unwillkürlich den Charakter einer Propaganda, es gibt keine Verbesserungsmöglichkeit die das ändern könnte. Selbst “zuhören” und eine verbesserte Performance, kann das nicht ändern, weil unser menschliches Gehirn in seiner Aufnahmefähigkeit völlig anders konzipiert ist. Wenn man bspw. die Chatrooms zu Thema Europa durchforstet wird man eigentlich nur negative Kritiken finden, es geht also um die Gefühlsebene im Menschen. Wenn einmal ein Vorurteil gefasst ist, lässt es sich schwerer knacken als ein Atomkern, wie schon Einstein sagte.
    Wir von CivicEdu haben deshalb einen ganz anderen, wenn auch langwierigen aber sicher erfolgreichen Zugang gewählt, den der Bildung. Doch Achtung dieser Begriff wird oft mißverstanden! Es gibt ihn eigentlich nur im Deutschen und im Französischen (la bildung). Damit ist nämlich nicht nur Wissenserwerb gemeint sondern insbesondere auch der Erwerb Sozialer und Emotionaler Kompetenz. Unser Beitrag zum Weißbuch hat das berücksichtigt. Wir haben deshalb eine Bildungsmethode vorgeschlagen, die die Erkenntnsse der modernen Gen- und Hirnforschung, die Kognistionswissenschaft und u.a. die Ethologie miteinschließen. Wesentlicher Zugang dabei ist auch die künftige Bi- bzw. Multilingualität (Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt - L.Wittgenstein) ohne die eine Kommunkation nie wird gelingen können.
    Wen Beitrag interessiert:
    www.civic-edu.net/download/wei_buch.pdf

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