Nach Ansicht der Bürgerinnen und Bürger Berlins, sollen Rumänien und Bulgarien am 1. Januar 2007 der Europäischen Union beitreten. Dies ergab eine Blitz-Umfrage des jungen Europanetzwerkes in Berlin. Die Aktivistinnen und Aktivisten befragten 150 Menschen in Berlin-Kreuzberg und bekamen von 54 Prozent der Bürgerinnen und Bürger die Antwort, dass sie dem geplanten Beitritt positiv gegenüber stehen. Lediglich 34,6 Prozent der Befragten lehnten den Beitritt ab. 11,6 Prozent gaben an, sich nicht ausreichend informiert zu fühlen, um diese Frage zu beanworten.
Dialog’09 räumte auch mit dem alten Vorurteil auf, dass die Deutschen den Euro mehrheitlich ablehnen. Nur 36,6% der Befragten wünschen sich die DM zurück. 60% hingegen stehen dem Euro positiv gegenüber. 3,4% enthielten sich der Stimme. Als Begründung für die Vorliebe für den Euro wurden die Erleichterung im Zahlungsverkehr und die mit einer Rückumstellung auf den DM verbundenen Kosten genannt.
Bei der Grundsatzfrage eines Verbleibs der Bundesrepublik Deutschland in der Europäischen Union stimmten die befragten Berlinerinnen und Berliner entschlossen für die Mitgliedschaft. 86,8 Prozent wollen an der Mitgliedschaft festhalten. Nur 13,2 Prozent votierten für den Austritt der Bundesrepublik aus dem Staatenverbund.
Anlass der Befragung war das heutige Europafest, welches unter der Schirmherrschaft von Viviane Reding, Mitglied der Europäischen Kommission, zuständig für Informationsgesellschaft und Medien, Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin, Cornelia Reinauer, Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg und Joachim Zeller, Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte veranstaltet wurde. Über die Aktion der Berliner Dialog’09-Ortsgruppe berichtete auch das Radio Berlin Brandenburg.



